USA 2004, Ute's Reisebericht - Teil 3
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Unsere Reise nach Amerika vom 25. Sept. 2004 – 10.Oktober 2004
| ===05.10.04=== | Heute hätte meine liebe Mutti ihren 98. Geburtstag.Die Sonne scheint prächtig. Wir, Erika und Ute, können mal die weißen Hosen während des Stadtbesuches in Salt Lake City tragen. Auf zu den Mormonen!!! 9.30 Uhr Abmarsch ohne Auto. Im Innenstadtring können wir die Straßenbahn kostenlos benutzen. Sehr fein. Am Tempelsquare steigen wir aus. Als erstes müssen wir noch Batterien für Gunthers neuen Fotoapparat kaufen. Dann geht’s stracks zu den Mormonen. Im Visitor Center werden wir sofort von einem Herrn im schwarzen Anzug begrüßt. Er stellt uns eine Führung in deutscher Sprache in Aussicht. Eine hübsche, geschmackvoll gekleidete junge Frau, Schwester Knabe aus Frankfurt, führt uns lächelnd und sachkundig durch das Gelände, nicht ohne uns zu schriftlichen Anfragen zu animieren bzw. unsere Adressen zu erfragen. Letzteres wollen wir aber nicht, sogern Gunther auch ein Exemplar des Buches der Mormonen hätte.12.00 Uhr hören wir ein Orgelkonzert im Tabernacle, einem riesigen Saal. Beeindruckende Akustik. Die Gebäude stehen inmitten gepflegter Anlagen mit Blumenrabatten, Springbrunnen und Skulpturen. Den Tempel selbst darf man natürlich als Nichtgeweihter nicht betreten. Bei der Führung stört es etwas, daß uns eine weitere junge Frau folgte und beobachtete. Nach dem Mittagessen besichtigen wir noch 1 Haus der 1. Pioniere der Mormonen (Gouverneur). Dies war wieder ein sehr interessanter Tag. 1 Kaffeepause im Freien und der Kauf eines Backbuches für Gloria in englischer Sprache rundeten die Sache ab. 19.00 Uhr Fußlahm (nach einem kurzen Kaufhausbesuch) kehren wir per Straßenbahn ins Hotel zurück. Für Gunther kauften wir 1 helle Jeans $30, 1 kariertes Hemd $22.Die Rest-Rooms kenne ich fast alle in Salt Lake City und im bereisten Teil Amerikas. Sie finden meine volle Bewunderung. Gunther schlägt mir vor, einen Rest Room Führer herauszugeben. 20.00 Uhr geht es per Auto zum Abendessen ins Hard Rock Cafe. Tolle Ausgestaltung. Feines Essen!!21.00 Uhr ins Hotel – Koffer packen – Die Koffer werden schwerer. 22.30 Uhr Bettruhe – Zum großen Glück merken Erika und ich noch, daß wir die Wecker 1 h zu spät gestellt haben. !!! |
| ===06.10.04=== | 4.30 Uhr Wecken, duschen, Kompressionsstrümpfe anziehen, 1. Kaffee im Zimmer kochen wegen der reibungslosen Verdauung. 5.45 Uhr Auto beladen, es ist noch finster. 6.00 – 6.15 Uhr Frühstück. 6.15 Uhr Abfahrt zum Flughafen Salt Lake City. Für uns alle 5 große Kontrollen beim check in. Alles piept. Wir waren auserwählt. Schuhe durften anbehalten werden. Erikas Taschenmesser mußte dran glauben. Sie vergaß, es in den Koffer zu packen. Die Koffer durften nicht verschlossen werden. Ca. 8.15 Uhr Start in Richtung Washington.Wir fliegen mit Boeing B 737-800, Platzanordnung 3 – 3 pro Reihe,Gunther/Ute haben dann 14 A-B-C, Thomas/Petra/Erika haben dann 15 D-E-F. Ankunft ziemlich pünktlich in Washington. Das Super-Shuttle, oder besser der Chauffeur, enttäuscht uns. 9 Personen mit Gepäck werden hineingepreßt. Petra und Thomas beschweren sich beim schwarzen Fahrer, daß die letzte Sitzbank nicht fest arretiert ist. Endlich dreht er sie mit Schrauben fest und quetscht und rammelt unser Gepäck zusammen (fährt auch zu flott). Im Motel Howard Johnson Inn angekommen, sind wir ein weiteres Mal enttäuscht Wir laufen unendlich zur Metro Union Station, beschließen, doch 1 Auto zu mieten, abends heimzufahren und unsere 2 beschließen auch noch ein anderes Motel für die nächsten 2 Nächte zu besorgen. Am nächsten Tag wollen ja Gloria und Jon nach Washington kommen. Toll, toll: Thomas und Petra buchen vom 7.–9.10. Zimmer im Hotel Best Western Falls Church, am Arlington Boulevard. Wir schlafen also 1 Nacht im Howard Johnson direkt an der Hauptstraße. |
| ===07.10.04=== | Am nächsten Morgen speisen wir ungewöhnlich in der Hotelanmeldung - sprich auf unserem Zimmer. Dann packen wir alle Koffer ins Mietauto. Alles geht hinein. Prima. Thomas und Petra setzen uns 3 im Zentrum ab, sie selbst bringen die Koffer ins neue Hotel. Später treffen wir uns zur Busrundfahrt durch Washington. Unterdessen melden sich Gloria und Jon per Handy. Thomas und Petra können sie gerade noch vor der Anmeldung am H.J.-Motel erwischen. Thomas und Petra fahren zu Gloria und Jon ins Hotel. Erika, Gunther und ich fahren weiter per Bus bis zum Arlington-Friedhof Es ist warmes, sonniges Wetter. Wir gehen zum Kennedy-Grab (es liegt kein Blumenschmuck dort) und über den Soldatenfriedhof. Hier liegen amerikanische Soldaten, die in aller Herren Länder gefallen sind. (stille Gedenkminute für unsere gefallenen Väter in Frankreich und Rußland). Per Bus fahren wir zur Metro Union Station zurück und treffen Gloria, Jon, Thomas und Petra. Mit Glorias Auto (7 Sitze) fahren wir zum Hotel. Erfrischen, dann Abendessen in der Nähe. Gloria und Jon haben uns alle eingeladen. Wie immer riesige Portionen. Die Verteilung der Geschenke macht ziemlichen Spaß. Petra und Gloria können mal richtig schwatzen. Es war ein sehr schöner Abend. |
| ===08.10.04=== | 8 Uhr Prima Frühstück im Hotel zu 7. mit Rührei, Schinken, Toast, Saft, Kaffee mehr als reichlich in angenehmer Umgebung. Abfahrt zur Metro-Station per Auto. Weiterfahrt zum Zentrum per Metro. Tolles Wetter. Museumstag. Gewünscht wird Indianermuseum, Raumfahrtmuseum. Alle Museen kosten keinen Eintritt. Toll. Zwischendurch essen wir mal bei Mc Donalds. Leider reichte die Zeit nicht für alles. Gemeinsam erlebten wir eine Vorführung im Einstein Planetarium im National Air und Space Museum. Auch war das Space-Shuttle, das 1969 auf dem Mond landete, ausgestellt; ferner die sogenannte "Wunderwaffe V 2" und viele interessante Dinge.Heimwärts waren Petra und Thomas eher ausgestiegen um Besorgungen zu machen. Wir anderen 4 fuhren mit Jon zum Hotel. Aber 1, 2, 3 hatten wir uns verfahren und fanden die Arlington-Street erst beim 2. Anlauf. Gleichzeitig gelangten unsere 2 jungen Leute dort an. Unglücklicherweise hatte Jons Auto auch noch 1 Platten, aber Jon gelangte noch fast bis zum Hotel. Bis zum Abendessen, das wir gegenüber in einem Restaurant einnahmen, war der Schaden wieder behoben. Schon ist die gemeinsame Zeit mit Gloria und Jon vorbei. Die 2 wollen am nächsten Morgen zeitig abreisen. So verabschieden wir uns wieder. Schön, daß es überhaupt möglich war, sie zu sehen. |
| ===09.10.04=== | 8.30 Uhr Frühstück zu 5. Im Hotel. Gloria und Jon sind bereits auf der Rückfahrt. Wir lassen die Koffer im Hotel stehen. Fahren per Bus bis zur Metro Station, dann weiter mit der Metro zum Zentrum, zum Capitol. Wir bekommen Eintrittskarten für 14.45 Uhr. Dann besuchen wir das amerikanische Museum. Wir teilen uns in 2 Gruppen: Alt und jung. Als wir zum vereinbarten Treffpunkt ins Museum gehen wollen, verlaufen wir Alten uns doch, weil die Eingangsetage das 2. Geschoß ist und wir dies nicht bemerkten. Mit Schweiß auf der Stirn liefen wir mehrere Male rauf und runter, endlich sehe ich Thomas, der sich suchend nach uns umschaute. Welch Glück. 12.00 Uhr etwas geschafft essen wir im dortigen Selbstbedienungsrestaurant zu Mittag. Pizza und große Sprite. Dann Abmarsch zum Capitol. Vorher noch schnell zum Hard Rock Cafe geschaut – T-Shirt-Kauf der Junioren. Nun heißt‘s aber sputen, die Zeit wird knapp. Teilweise rennen wir die Straßen entlang. Es zieht sich doch ganz schön hin – zu Fuß. Aber noch geschafft. Große Einlaßkontrolle: Getränke, Parfümspray wegwerfen. Arzneisprays durften Gunther und Erika behalten. Zusätzlich bekommen wir noch Karten für Parlaments- und Senatsgalerie – welch Wunder – erneute Kontrollen, ist ja klar. 14.30 Uhr Besichtigung des Capitols. Interessante Führung. Thomas übersetzte ganz prima simultan.Verwirrend viele Räume passierten wir, um auf die Galerien zu den Sitzungssälen zu gelangen. Die Präsidien waren jeweils voll besetzt, an Abgeordneten fehlte es im Saal, was die Redner aber nicht von der Ausnutzung ihrer Redezeit abhalten konnte. Ähnlich dem Bundestag. Lustig erschien mir eine Dame, die mit einem vor der Brust angehängtem Schreibgerät tippend hin und herlief. Das sah echt nostalgisch aus und ich hätte gern gewußt, was dieses Gerät im Zeitalter der Technik für eine Aufgabe erfüllt.Die Besuchergalerien waren gut gefüllt. Per Metro und Bus fahren wir ins Hotel zur Arlington Street zurück. Kurzer Aufenthalt, Gepäck abholen, Taxifahrt zum Flughafen Washington Dulles. Hier wäre einzufügen, dass man doch ab und zu auch in Amerika Bargeld braucht. Start des Riesenvogels über den Atlantik. Scheinbar habe ich streckenweise geschlafen, da ich nicht bemerkte, dass Erika gesundheitliche Probleme zu bewältigen hatte. O je. Auch der längste Flug geht einmal zu Ende. Mit weicher Landung setzte unser Flieger in London Heathrow auf. Hier endete unser gemeinsamer erlebnisreicher Urlaub. Petra und Thomas flogen nun nach Amsterdam, Erika, Gunther und Ute nach Frankfurt. Das Taxi fuhr uns zu Erika nach Würzburg. Am nächsten Tag gings per Auto nach Chemnitz zurück. Im Gepäck eine Menge Walnüsse und Quitten aus Erikas Garten. Die Walnüsse schmeckten besonders gut. Ende gut alles gut! |
| ===Zum Schluß=== | wollen wir unseren Beiden, Thomas und Petra, ein ganz herzliches Dankeschön sagen, dass sie ihren Urlaub - und für die hervorragende Planung eine Menge Freizeit - opferten, um uns das ach so ferne Amerika zu zeigen. Es war ein unvergesslicher Urlaub und wir 3 Elternteile hätten eine solche Reise niemals allein gemacht. Also Euch 2en einen ganz fetten Kuss von Mutti Erika - Mutti Ute - Vati Gunther.Freiwillig gemeldeter Reise-Schriftführer: Ute Töpfer |