USA 2004, Ute's Reisebericht - Teil 2

Aus maus-und-elefant.com
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Unsere Reise nach Amerika vom 25. Sept. 2004 – 10.Oktober 2004

===01.10.04=== Freitag – 8 Uhr Frühstück. Sonnenschein!Vati geht ans Steuer des Chevrolets. Wir fahren den Madison-River entlang. Toll. Er glitzert im Sonnenschein. Noch sehen wir an dem Ufer viele verbrannte, abgestorbene Bäume vom letzten großen Waldbrand 1988. Es ist unglaublich wie aus der verbrannten Erde herrlicher neuer Wald entstehen konnte. Die neuen Bäume sind schon einige Meter hoch. Immer öfter Warnung vor Büffeln. Wir sehen Hirsche, Büffel. Letztere kreuzen unsere Fahrbahn. Wir halten gern an und schließen die Fenster. Einen Angriff auf unser Auto wollen wir nicht provozieren. Fahrt zu den Upper-Geysiren. Der Old Faithful (Der alte Zuverlässige) sprühte punktlich 12.15 sein Wasser kraftvoll in die Höhe. Wir wanderten durch das gesamte Gebiet und bewundertendie unterschiedlichsten Springs (Quellen). Jede hatte einen Namen. Die Sonne schien, Temperaturen aber eher frisch. Nachmittags fuhren wir noch zu den Kalksinter-Terrassen Mammoth Hot Springs.Interessant anzusehen. Sind über befestigte Stege zu erreichen. Ebenso wie im Gebiet der Geysire. Wir fahren bei blauem Himmel und Sonnenschein durch den Indian Summer. Unsere Fahrt führt durch reizvolle Landschaft. Vorbei an Seen, Flüssen wie z.B. demGibbon-River, dem nachgewachsenen Wald.Einige Geysire: Porcelain Basin, Trail, Steamboat Geysir (= größter G. der Welt), Echimus Geysir Unsere derzeitige Autonr.: Colorado 834 KBI, ChevroletHeute sahen wir Bisons aus nächster Nähe, weiter: 1 Hirsch, Waipitis, 1 Elster, 1 Streifenhönchen, Eichhörnchen, Gänse, Enten, Reiher, Mücken, weitere Hirsche20.30 Abendessen in Gaststätte, Bullwinkles saloon, nach Vorbestellung. Erika und ich aßen Schweinebraten (Kotlett)Müde fielen wir ins Bett.
===02.10.04=== 8.00 Uhr Frühstück, 9.30 Uhr Start zum Grand Canyon of the Yellowstone. Traumhafte Landschaft mit Wasserfällen, Geysiren entlang der glatten Straßen des Nationalparks. Wir fahren am schönen Yellowstone River entlang und schauen von allen möglichen Aussichtspunkten auf die brodelnden Geysire, Wasserfälle bis hin zum Lake Yellowstone. Einmaliges Panorama!Ca. 13.30 Uhr Mittagszeit und Rest Room im General-Stores am Lake Yellowstone. Es gibt Chefsalat + Sprite + Wasser + Ansichtskarten. Weiterfahrt entlang des Sees mit Panorama-Blick. Die Sonne lacht seit dem frühen Morgen. Morgens war es sehr kalt. Die Autoscheiben waren bei manchen gefroren (8 Uhr). Jetzt entschädigen uns die Sonne und der blaue Himmel. Der See verlockt zum Bade, aber die Temperaturen dürften auch für uns Kaltbader zu krass sein (in 2000 m Höhe).Es muß nochmal gesagt werden: „die WC-Kultur ist in den USA unübertroffen“ toll clean.Könnten sich die Deutschen zum Vorbild nehmen. Und alles kostenlos.16.00 Uhr nochmals Halt beim Old Faithful-Geysir. Diesmal bei Sonnenschein. Extra für uns schoß der Geysir besonders schön in die Höhe. Wir besuchten noch das Old Faithful Inn Hotel. Ein 100-Jahre altes Blockhaus. Mächtig, gewaltig, Egon!18.00 Uhr im Motel. Letzte Nacht hier in West-Yellowstone. Schade, schade. 19.00 Essen wir in der Brewery Pizza und trinken verschiedene Biere. Es war nicht wegen der kräftigen Amerikaner, daß wir 5 italienische Pizzen, 12 Zoll, bestellten, nein, es war einfach ein Versehen. Sie haben super geschmeckt und man hat uns einen Teil eingepackt. Koffer packen und ins Bett fallen. Unsere Haare sehen aus, wir haben keine Zeit zum Waschen. Gunther schnarcht mal wieder ganz wild. Ich schlief von 24 – 4 Uhr. Mit einer Decke heißt es eben auch immer Kommando „Wenden“.
===03.10.04=== Letzte 2 Karten geschrieben. 8.00 Uhr Frühstück. Wir haben uns daran gewöhnt: Kaffee in Papp-Bechern oder Tee, Saft,Kunststoffteller, -besteck, Toast, 3erlei Jam, Marmelade, Bagel, Müsli, Butter, Muffins und Kringel, eine Art Toast mit Quark (schmeckt mir). 9.30 Uhr Abfahrt mit Sack und Pack. Plötzlich schienen die Koffer kompakter, der Stauraum kleiner. Ein Super-Wetter, Sonne und blauer Himmel. Gunther fährt ein Stück. Wir entfernen uns vom Nationalpark und fahren in westl. Richtung auf den schnurgeraden Highways. Am Horizont sehen wir die 3 Tetonbergkuppen. Der „Wilde Westen“? Fahrt nach Atomic City (1. Atomkraftwerk) mit Stadt. 1 Highway und flaches Land, mal 1 – 2 Berge. Im spitzen Winkel geht eine weitere Straße ab. Weiterfahrt zu Craters of the Moon. Wir fahren per Auto durch die Vulkanlandschaft zu den verschiedenen interessanten Aussichtspunkten. Die Oberfläche ist teils vulkanischer Sand, teils ebensolcher Fels, auf dem auch wunderschöne Pflanzen gewachsen sind. Wir treffen einen Amerikaner mit Frau, der in München stationiert war. 16.45 Uhr Fahrt nach Pocatello zum Motel. Linkerseits die Salmon-River-Mountains (gehören zu den Rocky Mountains) im Abendsonnenschein. 18.00 Uhr Ankunft im schönen Hotel best Western. Alles paletti. Essen im “Applebee“. Total ermüdet und gesättigt, benutzen wir „3 Alten“ den Swimmingpool nicht mehr. Wir schlafen wonderfully!
===04.10.04=== 8:00 Uhr Frühstück mit Rührei, Käse, Marmelade, Obst, Saft. Prima!9:15 Uhr Abfahrt von Pocatello zum Indianermuseum Fort Hall. Heute haben wir schon gleich nach dem Aufstehen im Zimmer 1 Cafe gekocht. – Dies bekam uns recht gut. 10.00 Uhr Shoshone-Bannock Tribal Museum - Visitors Center - Indianermuseum Idaho besichtigt – kleines flaches Gebäude. Liebevoll ausgestattet mit Fotos Handarbeiten, Tieren (Büffel) und Bärenfell, Gemälden, sowie Berichte über das Leben der Indianer in Idaho. 3 kleine Ketten – indianische Arbeit - gekauft. Sehr interessant. 11.00 Uhr Abfahrt. 12.15, wir fahren, d.h. Petra fährt, inzwischen befinden wir uns in Utah. Das Auto rollt Meile für Meile brav dahin. Die Bergketten grüßen uns von beiden Seiten. Wieder strahlend blauer Himmel und Schönwetterwolken. Ca. 24/25 Grad. Wir haben die ¾ Hosen parat gelegt. 13.00 Uhr am Golden Spike angelangt. Hier trafen sich am 10.05.1869 die 2 Eisenbahnstränge, die von der Central Pacific Railroad von Sacramento und von der Union Pacific Railroad von Ohio aus gebaut wurden. Treffpunkt war am Monument Point. Hier konnten wir 2 Lokomotiven besichtigen (auf Hochglanz poliert). Werkzeuge und manches andere aus der Bauzeit war im Visitor Center zu sehen. Bevor sich die Eisenbahnstrecken vereinten, waren sie eine große Strecke nebeneinander gebaut worden. Kurios. Wir fahren per Auto ein Stück auf der ehemaligen Railroad-Strecke. Sonne, blauer Himmel mit Bilderbuchwolken begleiten uns. Erika und ich wechseln die Jeans gegen Sommerhosen ein. 15.00 Uhr Nun wollen wir noch zum Salzsee. Links die Berge mit wundervoll rötlich gefärbtem Laub. 15.20 Uhr Rechts taucht der Salzsee nur für kurze Zeit auf. Gegen 17.00 Uhr fährt Thomas über den langen Damm auf die Insel im Salzsee. Angekommen laufen wir barfuß zum Ufer und treten mit den Füssen in den See. Man kann das Salz spüren. Baguette-Mahlzeit am See. Herrliches Panorama. Ein echtes Erlebnis. Hoffentlich gelingen die Fotos. Himmel und Wolken spiegeln sich im See. 18.48 Uhr Nun fahren wir nach Salt Lake City ins Best Western. Hier waren wir schon mal. Zimmer ok. Unsere jungen Leute müssen das Zimmer wechseln, der Boden vibriert, weil der Waschsaloon darunterliegt. Abendessen in Sport Bar. Ich trinke mal Tee und esse soup & salade und Brötchen mit Chips von Erika = ok. Duschen und ins Bett. Bis 3.00 Uhr nur geschlafen.