USA 2004, Ute's Reisebericht - Teil 1

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Unsere Reise nach Amerika vom 25. Sept. 2004 – 10.Oktober 2004

===25.09.04=== Planmäßiger Abflug um 7.35 mit British Airways ab Frankfurt, Gepäck nach Toronto eingecheckt. Erika, Gunther und Ute starten in die weite WeltAnkunft um 8.25 Uhr Ortszeit in London-Heathrow, Terminal 1. Flugzeit 2 h.Thomas und Petra erwarten uns bereits am Terminal 1 und fahren gemeinsam mit uns zum Terminal 4. Das war ganz, ganz lieb von ihnen. Nun fliegen wir mit einer Boeing 747-400 in Richtung Toronto. Ausstattung an Bord: Schlafdecke, Kopfhörer, Socken, Augenbinde, Zahnbürste. Wir trinken Wasser, kleinen Sekt oder Wein. Sitzanordnung in Reihen 3 – 4 – 3. Das Wetter ist sonnig, Wir fliegen über den Wolken. Wie im Bilderbuch.11 Uhr, zur Zeit befinden wir uns über dem Atlantik. Wahnsinn! Ca. die Hälfte ist geschafft. Wir stellen die Uhren zurück. 14.40 Ortszeit, Ankunft in Toronto. Per Taxi mit 5 Koffern und Handgepäck ca. 20 Min. Fahrt zum Hotel. Bond Place inmitten von Toronto. Stadtbummel im großen Einkaufszentrum. Frisch gepreßter Saft wird getrunken. Wetter herrlich warm. Abends laufen wir zum CN-Tower ins Restaurant zum kostbaren Abendessen. Phantastischer Blick über Toronto bei Nacht. Das Restaurant dreht sich um 360 Grad. Durch eine fette Glasfläche können wir von oben durch den ganzen Turm sehen. Ich bin aber nicht darauf getreten. Die Auffahrt per Außenlift war recht bemerkenswert. Leider, leider konnte ich das tolle Menue nicht aufessen. Da es etwas auffrischte (im Restaurant) zog ich Petras nagelneue Bluse unter meine kurzärmelige. Heimwärts liefen wir durch die Stadt zum Hotel. Gut geschlafen – trotz Straßenlärm.
===26.09.04=== Sonntag Ordentliches Frühstück im Hotel. Lauf zum Bus „Greyhound (Grauer Hund) = Busverkehr nach Niagara-Falls. Prima, prima wir konnten schon 1 Std. früher fahren. 2-stündige Fahrt durchs Land, entlang des Ontario-Sees. Fein.Ankunft gegen 12.30 Uhr im Hotel „Best Western“ – Gepäck abstellen -Spaziergang zu den „Falls“. Blauer Himmel, Sonnenschein. Ein unvergeßlicher Anblick auf die Falls. Es gibt amerikanische und kanadische Falls. Die amerikanischen sind geringeren Ausmaßes. Mit blauen Regenhäuten bestückt, fuhren wir per Boot dicht an die Wasserfälle heran. Die hochgewickelten Hosenbeine verhinderten die völlige Durchnässung. In der SB-Gaststätte aßen wir zu Mittag (Wegwerfgeschirr ist hier usus) Danach stiegen wir so ziemlich hinter die Wasserfälle und ließen uns vom feinen Wassernebel besprühen (in gelben Regenhäuten). Die Regenhäute wurden als Erinnerungsstücke mitgenommen. Ein Spaziergang entlang der wunderschön bepflanzten Promenade bzw. des Parks schloß sich an. Herrliche Blumenampeln entlang der Wege. Ca. 18 Uhr im Hotel.Leider war der Swimmingspool geschlossen. Im Hard-Rock-Cafe auf der Vergnügungsmeile aßen wir traditionell Burger mit Cola (TT, PT, GT) und Bier (Erika, Ute). Interessante Innenausstattung des Restaurants – Gitarren Prominenter, Goldene Schallplatten, mehrere laufende Fernseher und Shop für Thomas und Petra.Nach 21 Uhr liefen wir zum Wasserfall, der in allen möglichen Farbnuancen angestrahlt wurde. Wunderbar! 23 Uhr Bettruhe – todmüde. Die arme Erika muß mit uns im Zimmer und Ohropax in den Ohren schlafen. Gunthers Schnarchattacken müssen wir überhören. Wir sind so müde, uns ist alles egal.
===27.09.04=== Bilderbuchwetter. 8 Uhr Frühstück bei “Dennis“ gegenüber. Recht ordentlich. Ca. 9.15 mit feiner Limousine und eleganter Chauffeurin zum Airport Buffalo, d.h. Ausreise aus Kanada und Einreise in die USA.Nach ca ¾ Std. Wartezeit und Befragung durch die Polizisten durften wir einreisen. Thomas und Petra mußten natürlich übersetzen, sonst wären wir wohl nicht in die USA gekommen. Ankunft am Airport 11.30 Uhr. Hier erwartete uns ein Mietauto „NEW YORK, CUT 8958“Folgendes Gepäck war zu verstauen:
5 Koffer, 1 Bucky, 1 Reisetasche, 3 Rucksäcke, 1 Handtasche auf gings in Richtung Rochester – hier trafen wir Marie, Petras Betreuerin in Rochester. Mittagessen mit Marie. Wir aßen Pancakes (Buttermilchpfannkuchen mit Erd- oder Heidelbeeren) und Leitungswasser (!!!) weil ich nur Wasser bestellte. Lecker!!Anschließend Besichtigung des Kirchenzentrums mit Marie. Sehr schön.16.30 Abfahrt in Richtung New York. Fahrt durch reizvolle Landschaft. Der Indian Summer beginnt. Wir fahren durch Weinfelder, am Seneca-See entlang (40 Meilen) in der Abendsonne. Laubbäume säumen die Straße. Die Strecke zieht sich ziemlich lang. Thomas fährt toll und tapfer bis ca. 21 Uhr durch. Wir übernachten im Motel „Best Western“ in Stroudsburg , ca. 100 km vor N.Y. Glücklich angekommen, tranken wir noch je 2 Becks-Bier auf dem Zimmer.
===28.09.04=== 8 Uhr Frühstück im Hotel. 3/2 Toast, Jam und Coffee. Sah weniger aus als es war. Thomas, der Schlaumeier, hatte sich etwas mehr bestellt, u. a. Rührei. Es goß in Strömen, schon in der Nacht. Was ziehen wir am besten an??? Weste, Regenmantel und Schirme bereithalten. 9 Uhr fährt Thomas den Mietwagen vor; wir starten in Richtung New York. Thomas fährt uns toll bei strömenden Regen durch N.Y. nach Chinatown zum Pioneer of Soho Hotel. Koffer einstellen, da Zimmer noch nicht fertig. 13 Uhr Abgabe Mietauto, dann per U-Bahn zur Schiffsanlagestelle nach Liberty Island (Freiheitsstatue). Es hat aufgehört zu regnen und klart ein wenig auf, als wir per Schiff zur Insel fahren. Besichtigung der Statue of Liberty. Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen verzögern die Sache etwas. Erika mußte sogar die Schuhe ausziehen, auch Thomas? Auch das Mineralwasser mußte abgegeben werden. Regen, Regen – aber wir fahren noch zur Einwanderungsinsel Ellis Island. Hier landeten alle Einwanderer, wurden registriert, blieben in Quarantäne. Ein interessantes Museum zeugt von dieser Zeit. Wir fuhren mit dem letzten Schiff zum Festland – 19.30 Uhr im Hotel, Zimmer bezogen, Ausstattung im Charm der 20iger Jahre. Thomas meinte:“ Unser Zimmer sei gegen das ihre Spitze!“Wir laufen noch zum Brodway, zum Platz des Attentats vom 11. September. Wir haben die Bilder im Kopf. Leider schüttet es wie aus Eimern - wir brechen unsere Unternehmungen ab. 20 Uhr gehen wir noch in Hotelnähe zum Italiener Abendessen. Einzige Gäste Gunther, Erika, Ute essen Spaghetti Carbonnara und trinken Bier. Auf einen Grappa verzichteten wir – 1 Glas hätte 20 Dollar gekostet. Auch heimwärts springen wir wieder von Pfütze zu Pfütze , entledigen uns der durchmäßten Hosen, Schuhe, Mützen, hoffend, daß am nächsten Tag die Sachen trocken sind und es nicht mehr regnet. Heizung und Lüftung waren kalt.
===29.09.04=== Koffer lassen wir im Hotel einstellen. Kostet 15 Dollar extra für 8 Gepäckstücke. Aber ist ja o.k. Ohne Frühstück per U-Bahn zum Starbucks-Cafe. Hier ordentlich ½ l Kaffee getrunken und eine Art Streußelschnecke, gefüllt mit Himbeeren, gegessen. Welch Glück, der Regen hat aufgehört, es ist fast freundlich. Wir laufen durch die City, Brodway, 34. Straße, ect. Dann geht’s zum Empire-State-Building, New Yorks höchsten Wolkenkratzer mit 381 m (ohne Antenne). Überall mehrere Sicherheitskontrollen – ist o.k. Wir haben uns schon dran gewöhnt. Oben Wind aber wunderbare Aussicht. Wir hören über Kopfhörer Erläuterungen in deutscher Sprache. Sehr interessant. Zurück auf der Erde, gehen wir ins größte Kaufhaus der Welt namens Maceys. Da könnte man etliche Zeit verbringen. Nachmittags holen wir unsere Koffer vom Hotel und lassen uns per Taxi zum Flughafen „J. F. Kennedy International“ fahren. Essen und Verpflegung für den Flug tanken. 17.30 Uhr Abflug nach Salt Lake City mit Delta Airlines DL 187, Flugzeit 5.17 h, Flughöhe knapp 12.000 m, Geschwindigkeit 835 km/h, Außentemperatur –60 C. Boeing 767-300, Plätze pro Reihe 2-3-2.Ca. 21 Uhr Landung in Salt Lake City. Reibungslose Autoanmietung, kurze Fahrt zum Hotel „Best Western Garden Inn“. Wunderbar! Wir genießen es und trinken noch Bier an der Bar. Zufrieden schlafen wir ein. 23.30 Uhr Nachtruhe.
===30.09.04=== Donnerstag, Die Sonne scheint. 8 Uhr Frühstücksbuffett. O. k. mit Waffelbacken usw. 9 Uhr Start mit unserem Chevrolet Venture. Schon am Hotel sehen wir die Berge, vermutlich Ausläufer der Rocky Mountains. In Park City machen wir Halt, um Einiges einzukaufen. Gunther kauft 2 Paar Schuhe für 95 Dollar. Ich kaufe 2 Rollis. Freut uns. Mit Jeans f. Gunther klappte es nicht. Hier muß es mal erwähnt werden, die hervorragende Rest-Room-Kultur der Amerikaner. Einfach einsame Spitze in Punkto Sauberkeit ect. Gegen 12.30 Uhr Essen: Mc Donalds auf mexikanisch (Tacco Bells). Nun geht’s aber los in Richtung Yellowstone. Wir fahren durch reizvolle Landschaft, weite Täler, hohe Berge mit herbstlichen Farben der Bewuchs.Sonne, Wolken, auch mal ein paar Regentropfen. Wir sind guter Dinge. Thomas fährt clever dahin. Hoffentlich schaffen wir unser Ziel heute rechtzeitig. Landschaftlich erinnern mich die Berge an das Taurus-Gebirge in der Türkei. Welt, wie bist du schön!Route Salt Lake City – Richtung Park City – Highway Nr. 80 bis Evanston – 16 über Woodruff, Randolph. 14.45 Uhr Reifenpanne hinten links. Kann das wahr sein. Glück im Unglück. Uns helfen 2 nette Männer, die in einem Baustellenfahrzeug daherkommen. Ihre Autonummer: UTAH 87711 – Sie helfen beim Reifenwechsel und fahren uns zur Werkstatt nach Randolph. Nach ½ h haben wir 1 neuen Reifen und Luft auf allen 4 Rädern überprüft. Um 15.20 Uhr geht’s bei Sonnenschein weiter. Die freundlichen Helfer nahmen nicht mal ein Trinkgeld an. Abbiegen auf 30 - am Bear Lake, einem schönen See, stehen linkerseits auf der Höhe Ferienhäuser, Campingplatz am See. Wir fahren noch am See entlang. Es geht weiter in Richtung Teton-Berge.Idaho Herrlichste Laubfärbung bis in die Höhen der Berge goldgelb-orange.Paris – Ovid. Man sieht kaum Menschen, nur schwarze Kühe. In Montpellier halten kleine Grizzly-Bären die Sitz-Bänke. Wyoming 17 Uhr Regen kräftig - SMOOT, 17.30 Tanken, Kaffee trinken, Obst und Wasser kaufen. Wieder schönes Wetter.18.15 entlang am Snake River. Thomas fährt und fährt, es nimmt kein Ende. Endlich am Parkeingang Yellowstone. Wir dürfen durchfahren, es ist keine Gefahr. 21.45 Ankunft in West-Yellowstone. Wir sind einfach glücklich. Thomas erbrachte Bestleistung am Lenkrad!!! Zum Glück regnete es nur strichweise. Wir haben ein schönes Hotel Best Western – für ein paar Tage. Bei Mc Donalds holen wir uns etwas zu Essen aufs Zimmer.