Die Ansprachen der Eltern: Unterschied zwischen den Versionen

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Dankeschoen!
Dankeschoen!
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Aktuelle Version vom 21. August 2007, 08:38 Uhr

Ansprache der Eltern des Brautpaares, beginnend mit dem Vater des Braeutigams

Liebes Brautpaar, liebe Gaeste,

Wir sind heute hier zusammengekommen aus einem ganz besonderen Anlass, der Hochzeit von Petra und Thomas. Es ist immer wieder ein ganz besonderer Augenblick, wenn sich zwei Menschen versprechen, ein Leben lang zusammenzubleiben. Sie haben das sicher gut ueberlegt. Ich wuensche Ihnen dafuer Alles, Alles, Alles Gute. Ihr habt Euch gefunde, aber Ihr habt nicht nur Euch gefunden und zusammengebracht, Ihr habt auch zwei Familien zusammengebracht. Und diese beiden Familien haben ohne, dass sie eigentlich was dazu getan haben, eine neue Tochter oder bzw. einen neuen Sohn erhalten, ein Geschenk, wir warden es hueten. In Vorbereitung dieses Festes - ich muss dazu sagen, viele warden es ja schon mitgekriegt haben, ich habe unter anderem die Hochzeitszeitung gemacht, die gibts auch noch - ist mir ein Spruch in die Haende gefallen, den moechte ich ganz kurz, zumindest sinngemaess wiederholen: Ihr duerft Euren Kindern Liebe geben, aber nicht Eure Gedanken, denn sie haben eigene Gedanken. Und dieses etwas fremd sein zwischen den jungen und alten Generationen, das ist etwas, was vermutlich immer bestehen bleiben wird. Deshalb moechte ich auch heute keine Ratschlaege erteilen, in irgendeiner Form, moechte nur Alles Gute wuenschen und moechte nur davor warnen oder nur soviel sagen: Verliert die Achtung nicht voreinander! Alles andere ist nebensaechlich. Da kann man mit Geduld, mit ein wenig Toleranz und mit Liebe immer alles wieder ausgleichen, man kann sich immer wieder versoehnen und wenn man will, erneut Hochzeit feiern. Ich glaube, dass Erika auch noch was dazu sagen moechte und vielleicht nur noch so viel: Ihr habt uns in Eurer Einladung eingeladen zur Silberhochzeit in 25 Jahren. Ich hoffe, dass das noch so bleibt, dass das in 25 Jahren auch noch so ist, das wuensche ich Euch, und sollten wir dazu in der Lage sein, kommen wir auch ganz bestimmt wieder.

...gefolgt von der Mutter der Braut

Der Gunther, der hat das so schoen aus dem Stehgreif gemacht, ich darf ablesen.

Liebe Petra, lieber Thomas, liebe Gaeste,

auch ich moechte heute nicht versaeumen, Euch – liebes Brautpaar – herzlich zu gratulieren. Wenn ich Euch so ansehe, glaube ich, dass Ihr einfach fuereinander bestimmt seid. So viel Uebereinstimmung und gemeinsame Interessen, das ist schon augenfaellig. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Das Leben in einer Gemeinschaft ist nicht immer leicht, und am Anfang noch etwas gewoehnungsbeduerftig. Es gibt so Vieles zu beachten und faengt schon bei den alltaeglichen Dingen an. Wer steht zuerst auf? Wer traegt den Muelleimer hinunter? Wer darf zuerst ins Bad? Und so weiter! Aber mit der Zeit spielt sich Vieles ein, jedoch Eines ist sehr wichtig: Lasst Euer Leben miteinander nicht zur Gewohnheit werden! Werbt jeden tag aufs Neue! Lebt fuereinander und miteinander! Ich wuensche Euch Gottes reichen Segen. Ich erinnere an die Spuren im Sand. Des Weiteren wuensche ich Euch Gesundheit, Frieden, Zufriedenheit und Arbeit. Letzteres ist in unserer Zeit sehr wichtig und nicht selbstverstaendlich. All diese Faktoren sind eine gute Voraussetzung, um miteinander gluecklich zu sein. In diesem Sinne bitte ich Euch und alle Gaeste: Stimmen Sie ein in ein Hoch auf unser Brautpaar, sie leben Hoch, Hoch, Hoch!

Dankeschoen!